Gwyneth Kate Paltrow wuchs in Los Angeles und New York auf — als Tochter des Fernsehproduzenten Bruce Paltrow („St. Elsewhere“, „The White Shadow“) und der renommierten Schauspielerin Blythe Danner. Ihre Patentante war ihre spätere Filmpartnerin, ihr Pate war Steven Spielberg, der ihr 1991 in Hook die Rolle der jungen Wendy gab.
Nach einem Jahr an der University of California in Santa Barbara baute sie ihre Karriere am Williamstown Theatre weiter aus. Den ersten Aufmerksamkeitsschub brachte Flesh and Bone (1993) an der Seite von Meg Ryan und Dennis Quaid. Es folgten David Finchers Sieben, die Jane-Austen-Verfilmung Emma und der Independent-Film Hard Eight.
1999 dann der Höhepunkt: Für ihre Darstellung der Viola in Shakespeare in Love erhielt sie den Oscar als Beste Hauptdarstellerin — eine Dankesrede unter Tränen, die in die Geschichte einging. Es folgten künstlerisch ambitionierte Werke wie Der talentierte Mr. Ripley, The Royal Tenenbaumsund Sylvia, bevor sie ab 2008 als Pepper Potts im Marvel- Kinouniversum eine ganze Generation neuer Fans erreichte.
Parallel baute sie mit Goop ein eigenes Lifestyle-Imperium auf — und wurde damit zur Unternehmerin von internationalem Format. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Kalifornien und tritt nur noch sporadisch vor die Kamera.
